Selbstvertrauen stärken: alles, was du brauchst, liegt in dir selbst

Wie kannst du dein Selbstvertrauen stärken und unabhängiger von der Meinung anderer werden?

Diese Frage beschäftigt viele Menschen. Gerade in einer Welt, in der wir ständig mit den Meinungen, Lebensstilen und Erwartungen anderer konfrontiert werden, ist es nicht immer leicht, bei sich selbst zu bleiben.

Wie du Selbstvertrauen stärkst, innere Ruhe findest und unabhängiger von äußeren Einflüssen wirst.

Schon die alten Griechen wussten es: „Erkenne dich selbst.“ Der berühmte Satz, der Sokrates zugeschrieben wird, hat bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren. Auch der Stoiker Epiktet vertrat die Ansicht, dass wir unser Glück und unsere innere Haltung nicht von Dingen abhängig machen sollten, die außerhalb unserer Kontrolle liegen.

Das klingt einfach. In unserer heutigen Welt ist es jedoch erstaunlich schwer.

Smartphones, Social Media und die permanente Verfügbarkeit von Informationen vermitteln uns ständig das Gefühl, etwas verpassen zu können:

Bin ich noch ausreichend informiert? Bin ich auf dem neuesten Stand? Mache ich alles richtig?

Wir werden täglich mit Bildern, Meinungen und Lebensentwürfen anderer Menschen konfrontiert. Wie wir unser Leben gestalten, was wir essen, was wir tragen, wohin wir in den Urlaub fahren, was wir kaufen und sogar, was wir für erstrebenswert halten, wird von außen beeinflusst – häufig, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen.

Wie sehr beeinflussen uns andere Menschen?

Neben den Medien gibt es natürlich die Menschen in unserem direkten Umfeld: Familie, Freunde, Kollegen und Bekannte. Manchmal kann sogar ein völlig Fremder einen Eindruck hinterlassen, der uns noch lange beschäftigt – etwa jemand, dem wir zufällig begegnen oder mit dem wir im Wartezimmer beim Arzt gesessen haben.

Besonders stark beeinflussen uns unsere Partnerschaften und Liebesbeziehungen. Glückliche Liebesbeziehung: was wirklich zählt

Viele Menschen erwarten von ihrem Partner, dass er ihre wichtigsten emotionalen Bedürfnisse erfüllt: nach Liebe, Nähe, Zuwendung, Sicherheit und Anerkennung.

Wenn die Beziehung gut läuft, fühlen wir uns geborgen und glücklich. Wenn sie dagegen nicht unseren Erwartungen entspricht, kann sie emotional sehr belastend werden.

Und wenn eine wichtige Beziehung zerbricht, kann es sich zeitweise so anfühlen, als würde die eigene Welt zusammenbrechen.

Doch genau hier liegt eine wichtige Erkenntnis:

Je mehr unser inneres Wohlbefinden davon abhängt, was andere Menschen uns geben, desto verletzlicher werden wir.

Entwickle deinen eigenen inneren Kompass

Deshalb ist es wichtig, einen persönlichen Lebenskompass zu entwickeln.

An erster Stelle stehen dabei Selbstwert und Selbstvertrauen. Wenn wir unseren eigenen Wert ständig infrage stellen, kann uns jeder äußere Einfluss aus dem Gleichgewicht bringen. https://gesund.bund.de/resilienz

Ein kritisches Wort, eine Ablehnung, ein Streit oder die Meinung eines anderen Menschen reichen dann manchmal aus, um unser Selbstbild zu erschüttern.

Ein stabiles Selbstvertrauen bedeutet dagegen nicht, dass uns die Meinung anderer egal sein muss. Es bedeutet vielmehr, dass wir unseren eigenen Wert nicht ständig von der Anerkennung anderer abhängig machen.

Kenne deine eigenen Werte

Ein weiterer wichtiger Schritt ist, herauszufinden, worauf es in deinem eigenen Leben wirklich ankommt.

Welche Werte möchtest du leben?

Was ist für dich nicht verhandelbar?

Welche Art von Mensch möchtest du sein?

Wenn du deine persönlichen Prinzipien kennst, hast du Leitplanken für deine Entscheidungen. Du musst dann nicht jeden Trend mitmachen und nicht jede Meinung übernehmen, nur weil sie gerade von anderen vertreten wird.

Dein Leben wird dadurch unabhängiger – und gleichzeitig authentischer.

Wähle deine Menschen bewusst

Auch die Frage, welche Menschen du in deinem Leben haben möchtest, ist entscheidend.

Es gibt Menschen, nach deren Gesellschaft wir uns leichter, ruhiger und energiegeladener fühlen. Und es gibt Menschen, die uns regelmäßig erschöpft, verunsichert oder unruhig zurücklassen.

Natürlich bedeutet das nicht, dass wir jeden Menschen aus unserem Leben entfernen sollten, der uns einmal enttäuscht oder schlechte Laune verursacht.

Aber wenn eine Beziehung dauerhaft von Abwertung, Manipulation, Respektlosigkeit oder emotionaler Erschöpfung geprägt ist, lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Manchmal besteht Selbstfürsorge auch darin, mehr Abstand zu bestimmten Menschen zu gewinnen – selbst wenn es sich um enge Freunde, Familienmitglieder oder einen Partner handelt.

Eine feste Tagesroutine gibt inneren Halt

Ein weiterer Baustein für mehr innere Stabilität ist eine gut durchdachte Tagesroutine.

Wenn unser Tagesablauf ausschließlich davon abhängt, wie wir uns morgens fühlen, kann uns unsere Stimmung schnell bestimmen. Eine gewisse Struktur hilft dagegen, auch an schwierigen Tagen handlungsfähig zu bleiben.

Dazu können feste Zeiten für Schlaf, Bewegung, Arbeit, Entspannung und persönliche Interessen gehören.

Auch der Umgang mit dem Smartphone spielt eine wichtige Rolle. Wer ständig erreichbar ist und permanent neue Informationen konsumiert, gibt einen Teil seiner Aufmerksamkeit an die Außenwelt ab.

Bewusste Smartphone-freie Zeiten können deshalb ein einfacher, aber wirkungsvoller Schritt zu mehr innerer Ruhe sein.

7 praktische Tipps für ein erfülltes und unabhängiges Leben

1. Definiere deine fünf wichtigsten Lebensprinzipien

Schreibe fünf Prinzipien auf, die für dich nicht verhandelbar sind.

Zum Beispiel:

  • ehrlich zu dir selbst zu sein
  • deine Gesundheit zu schützen
  • regelmäßig Sport zu treiben
  • an deiner Persönlichkeit zu arbeiten
  • deine Beziehungen bewusst zu gestalten

Diese Prinzipien können dir Orientierung geben, wenn du vor wichtigen Entscheidungen stehst.

2. Stärke deinen Selbstwert und dein Selbstvertrauen

Frage dich ehrlich:

Wie abhängig ist mein Selbstwert von der Anerkennung anderer Menschen?

Wenn du merkst, dass Kritik, Ablehnung oder Vergleiche dich stark verunsichern, lohnt es sich, gezielt an deinem Selbstwertgefühl zu arbeiten.

3. Überprüfe deine Liebesbeziehung

Frage dich:

Erwarte ich von meinem Partner, dass er mir all meine Bedürfnisse nach Liebe, Zuwendung und Anerkennung erfüllt?

Eine Partnerschaft darf natürlich Nähe und Sicherheit geben. Sie sollte aber nicht die einzige Quelle unseres Selbstwerts und unseres emotionalen Wohlbefindens sein.

Lerne deshalb auch, dir selbst Wertschätzung, Aufmerksamkeit und emotionale Unterstützung zu geben.

4. Schaffe Räume, die nur dir gehören

Pflege Interessen und Lebensbereiche, die unabhängig von deinem Partner oder deinem sozialen Umfeld existieren.

Das können sein:

  • Hobbys
  • Sport
  • Kreativität
  • Reisen
  • Weiterbildung
  • persönliche Projekte
  • Selbstverwirklichung

Ein eigenes Leben macht eine Partnerschaft nicht weniger wichtig. Im Gegenteil: Zwei Menschen, die auch unabhängig voneinander erfüllt leben können, bringen häufig mehr Freiheit und Lebendigkeit in ihre Beziehung.

5. Prüfe deine Beziehungen

Beobachte, wie du dich nach Begegnungen mit bestimmten Menschen fühlst.

Fühlst du dich gestärkt, verstanden und respektiert?

Oder gehst du regelmäßig verunsichert, erschöpft oder innerlich aufgewühlt aus dem Kontakt?

Nicht jede schwierige Beziehung muss beendet werden. Aber du darfst Grenzen setzen und deinen Kontakt zu Menschen reduzieren, die dir dauerhaft nicht guttun.

6. Entwickle eine feste Tagesroutine

Erstelle einen realistischen Tagesablauf, der dir Struktur gibt – unabhängig davon, ob du gerade besonders motiviert bist oder nicht.

Plane feste Zeiten für:

  • Schlaf
  • Bewegung
  • Arbeit
  • persönliche Interessen
  • Entspannung
  • soziale Kontakte
  • Smartphone-freie Zeiten

Je weniger deine wichtigsten Gewohnheiten von deiner aktuellen Stimmung abhängen, desto stabiler wird dein Alltag.

7. Schreibe deine persönliche Lebensvision auf

Wo möchtest du in fünf oder zehn Jahren stehen?

Was würde dich stolz auf dein Leben machen?

Welche Erfahrungen möchtest du gemacht haben?

Welche Eigenschaften möchtest du entwickelt haben?

Schreibe deine Antworten auf. Eine persönliche Lebensvision muss kein starrer Plan sein. Sie kann sich verändern. Aber sie gibt dir eine Richtung.

Dein Leben gehört dir

Wir können nicht kontrollieren, was andere Menschen über uns denken. Wir können nicht verhindern, dass Beziehungen enden. Und wir können nicht beeinflussen, was morgen in der Welt passiert.

Aber wir können entscheiden, wie wir damit umgehen.

Je stärker dein Selbstwert, dein Selbstvertrauen und dein eigener innerer Kompass sind, desto weniger bist du davon abhängig, dass die Außenwelt ständig deinen Erwartungen entspricht.

Vielleicht liegt deshalb ein großer Teil dessen, was wir für ein erfülltes Leben brauchen, tatsächlich bereits in uns selbst.

Die wichtigste Beziehung in deinem Leben ist die zu dir selbst.

Loslassen lernen: warum es dich sofort freier macht

Loslassen bedeutet Freiheit. Doch genau das fällt uns oft am schwersten: alte Gedanken, Erwartungen, Verletzungen oder Menschen wirklich gehen zu lassen. Wer lernt, emotional loszulassen, schafft Raum für Leichtigkeit, Klarheit und innere Ruhe.

Auch in der Psychologie gilt Loslassen als wichtiger Schritt für emotionale Freiheit.  Laut Psychologie Heute kann das Loslassen alter Ziele die psychische Freiheit und innere Ruhe fördern.

Warum es uns so schwerfällt loszulassen

Das hängt mit mehreren Faktoren zusammen, die uns unbewusst daran hindern.

Wir sind zunächst auf die Zustimmung unserer Umgebung angewiesen, weil wir in Harmonie mit unserer Umwelt leben wollen.

Jede Auseinandersetzung mit Menschen, besonders wenn sie uns nahestehen, kostet Kraft und Energie. Deshalb versuchen wir das zu vermeiden, in der Hoffnung einen geeigneten Kompromiss zu finden.

Wir halten außerdem an unseren Gewohnheiten fest, auch an unseren Ängsten, weil sie vertraut sind und automatisch funktionieren. Denn unser Gehirn will nichts anderes, als die gewohnten Pfade zu gehen, möglichst ohne Anstrengung! So erziehst du dein Gehirn

Warum Loslassen bedeutet Freiheit

Nicht loslassen können hält uns gefangen, in abgesteckten Revieren und Verhaltensmustern. In der Konsequenz bedeutet es – Stillstand.

Doch das Leben ist nichts anderes, als ständige Veränderung und verlangt nach Anpassungen in allen Richtungen. Nur wenn wir flexibel genug sind, nicht überall festkleben bleiben, ist die Chance da, mit dem Leben mitzugehen.

Loszulassen bedeutet Freiheit, weil du aufhörst, innerlich gegen das Leben zu kämpfen. Du bist bereit, das Gewohnte zu verlassen und neue Wege zu beschreiten. Das ist eine wahre Frischzellenkur für den Geist und die eigene Geschichte!

Wenn wir den Ballast erkennen und bereit sind, ihn abzuwerfen, fühlen wir uns leichter und unbeschwert. Es ähnelt dem Gefühl, einen schweren Koffer nach langem Tragen endlich abgestellt zu haben. Das legt ungeahnte Kräfte frei: Für die Schöpfung, für die Erneuerung.

Wie du innerlich loslassen kannst
  • Schreib genau auf, was Du gerne verändern möchtest
  • Welche Vor- und Nachteile entstehen, wenn Du das machst
  • Worauf würdest Du gerne verzichten
  • Was hält Dich an der momentanen Situation fest
  • Was solltest du gezielt loslassen, um die Situation zu verändern
  • An welchen Menschen hältst Du Dich fest, die Dir eigentlich nicht guttun
  • Entwerfe einen Monatsplan, was Du nach und nach loslassen kannst

Voilà!

 

 

 

Was heißt es, richtig zu lieben?

Heute ist Heiligabend. Im christlichen Glauben ist es ein Fest der Besinnung, Versöhnung und der Liebe.

Der Mensch kann ohne Liebe nicht existieren. Nach den Grundbedürfnissen und dem Bedürfnis nach Sicherheit, ist das nach Liebe eines der wichtigsten.

Aber was bedeutet es, jemanden oder etwas zu lieben? Das ist eine der schwierigsten Fragen, und zieht weitere nach sich.

Sollten wir unsere Liebe an Bedingungen knüpfen?  Was sind wir bereit zu geben? An welcher Stelle kommt die Selbstliebe?

Meine Antworten lassen sich am besten aus einer Perspektive der Balance betrachten.

Meine Meinung ist: wir sollten unsere Liebe an Bedingungen knüpfen, denn sie kostbar ist. Ausgenommen ist die hingebungsvolle und bedingungslose Liebe zu den eigenen Kindern.

Wenn wir lieben, sollten wir bereit sein, viel zu geben, denn alles kommt zu uns zurück. Wenn es nicht zurückkommt, sollten wir es lassen.

Dabei sehe ich die Selbstliebe an erster Stelle. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern ist ein Teil der Selbstfürsorge und des Grundsteins für die Fähigkeit, auch andere Menschen lieben zu können. Die Macht der Selbstliebe 

Die Liebe hat eine zweite Seite – die Seite des „geliebt werden“.  Hier ist die richtige Balance besonders wichtig. Denn im Bemühen, ständig Dinge zu tun, um möglichst lange und innig geliebt zu werden, verlieren wir viel Energie und fühlen uns ausgebrannt.

Eine der wichtigen Grundlagen für gelungene Beziehungen ist, das Gefühl zu haben, um seiner selbst willen geliebt zu werden. Ohne dafür etwas Besonderes leisten zu müssen. Das bedeutet aber nicht, an sich selbst und an den Beziehungen nicht zu arbeiten.

Hier sind meine Tipps für die Liebe:
  • liebe dich selbst und sorge gut für dich. Denn nur dann kannst du die Liebe weitergeben
  • schau genau hin, wem du deine Liebe gibst und wie sie behandelt wird
  • gehe sorgsam mit deinen Liebes-Ressourcen um, denn sie sind nicht endlos
  • entscheide dich bewusst, zu lieben oder nicht. Ja, das ist schwer, aber machbar
  • wenn du dich für die Liebe entschieden hast, dann liebe vom ganzen Herzen, und denke nicht darüber nach
  •  kleine Liebesgesten bewirken viel mehr als viele Worte, wenn du deine Beziehungen halten willst.

Voilá!

 

 

Realität oder Fantasie?

Was macht uns glücklich?  Eine sehr gute Frage, auf die es bestimmt viele Antworten gibt.

Tausend Dinge können uns glücklich machen, angefangen von einer Tasse guten Kaffees am Morgen bis zur Umarmung eines lieben Menschen.

Fest zu stehen scheint – einen wirklich emotionalen Wert haben nur Dinge für uns, die real existieren oder wirklich geschehen.

Die Welt der Träume oder Fantasien halten wir dagegen für Zeitverschwendung und eine   Enttäuschung, wenn sie mit der Realität nicht übereinstimmt.

Aber – Ist das wirklich so?

Fakt ist – unser Gehirn kann nicht eindeutig zwischen Realität und Fantasie unterscheiden. Es durchlebt Vorstellungen genauso intensiv, wie reale Ereignisse. Ein Beispiel:

Stell dir eine Zitrone vor, in die du gerne beißen möchtest. Sofort spürst du an deinen Lippen die ihre duftende Schale und den sauren Geschmack des Saftes. Dein Speichel fängt an zu fließen. Du genießt den ganzen Vorgang, vorausgesetzt du hast diese Erfahrung schon einmal gemacht.

Folglich bist du auch in der Lage, bestimmte Erlebnisse und Emotionen mit Hilfe deiner Fantasie real zu durchleben.

Dieses Phänomen wurde vor langer Zeit wissenschaftlich entdeckt und wird in der Psychologie angewandt. Es gibt Programme für mentales Training, die Sportlern oder Patienten helfen, ein besseres Empfinden zu erzielen.

Die Kraft der Vorstellung kann sich jeder Mensch zunutze machen.

Du bist keine 25 Jahre alt mehr? Dann schließe die Augen, atme tief durch und stell dir für einen Moment vor, du wärst es! Was würde passieren? Wie würdest du dich fühlen? Dein Rücken richtet sich auf. Du machst einen tiefen Atemzug nach dem anderen, würdest Energie und Tatendrang verspüren.

Wolltest du schon immer mal ein König oder eine Königin sein? Dann zieh deinen schönsten Anzug, oder das schönste Kleid an, schreite wie ein König oder eine Königin ein paar Schritte, begrüße deine imaginären Untertanen würdevoll. Wie fühlt sich das an? Bist du für diesen Moment König oder Königin?

Das klingt blöd?  Du würdest das niemals machen?

Träume seien nicht vom Nutzen? Nur die alleinige Akzeptanz der Realität?

Auf Träume zu verzichten wäre zu schade! Dadurch würde eine sehr nützliche Ressource verloren gehen – die heilende Wirkung unserer Vorstellungskraft.

Denn mit deiner Vorstellungskraft kannst du dir alles ausmalen und durchleben, quasi wie in der Realität.  Denn sich nicht erfüllende Bedürfnisse nagen an unserer Seele.

Hier sind meine 5 Tipps für gelungenes Träumen:

  1. Erlaube dir, zu träumen!
  2. Akzeptiere, dass manches nur ein Traum bleibt, und dass es gut so ist!
  3. Führe persönliche, regelmäßige Traum-Rituale durch, in dem du ein ruhiges Plätzchen suchst oder nach dem Aufwachen damit beginnst.
  4. Stell dir deine Wunsch-Konstellationen so genau wie möglich vor, was du spüren, sehen oder riechen möchtest und wie du dich fühlst.
  5. Genieße den Moment, sei dir darüber im Klaren, dass dies dem Körper und der Seele guttut, unabhängig davon, ob der Traum in Erfüllung geht oder nicht!

Voilà!

 

Die Kraft der Hormone

Wir sind voller Energie, unsere Stimmung ist bestens, sind ausgeschlafen, ausbalanciert und meistern unseren Alltag mühelos.

Ein phantastisches Scenario, das wir uns ein Leben lang wünschen. Die Partitur dafür basiert auf einer guten körperlichen Verfassung. Die Musik dazu spielen unsere Hormone:

Adrenalin, Cortisol, Serotonin, Dopamin, Endorphine und zahlreiche andere tolle Substanzen. Nicht zu vergessen das mächtige Geschlechts-Hormon-Trio aus Östrogen, Progesteron und Testosteron.

Die Hormon-Quelle sprudelt in jungen Jahren nur so. Mit zunehmendem Alter fängt sie jedoch an zu versiegen. Können wir etwas dagegen tun, damit sie ewig sprudelt?

Hier spielt die Lebensweise mit Sicherheit eine große Rolle. Wer Sport treibt, etwa 2,5 Stunden pro Woche mit Ausdauer- und Kraft-Training, sorgt für einen regelmäßigen Endorphin- Schuss.

Der König der Spannung und Abenteuer ist das Adrenalin. Kleine Herausforderungen ab und an spielen in dessen Karten.

Ein unbeliebtes Hormon ist Cortisol, weil es hauptsächlich beim Stress zugange ist. In kleinen Dosen ist es allerdings nützlich, weil es ein zu aggressives Immunsystem zügelt.

Dopamin ist ein Beziehungshormon. Jedes Kompliment, welches wir bekommen können, sorgt für seinen Ausstoß.

Ein wahres Sonnen-Hormon ist das Serotonin. Es sorgt für gute Laune und ein helles Gemüt. Wir holen es uns, wenn wir einen Sonnenaufgang erleben, viel draußen sind und in die Sonne schauen.

Abends wird aus dem Serotonin Melatonin gebildet. Es lässt uns gut ein- und durchschlafen.

Wie verhält es sich mit den wichtigen Geschlechts-Hormonen – die empfindlichsten Diven der Hormon-Landschaft?

Hier ist die Natur nicht zimperlich und will sie uns einfach wegnehmen, wenn die Zeit scheinbar abgelaufen ist. Besonders hart trifft das Frauen.

Als erstes zieht sich das Gelbkörper-Hormon Progesteron zurück, wenn die Eizellen ausgehen. Danach macht sich Östrogen rar. Irgendwann pendelt sich auch das Testosteron auf einem niedrigen Niveau ein, bei Frauen und Männern.

Viele Frauen erleben dann unangenehme Mangel-Begleiterscheinungen, obwohl sie sich in der Blüte ihres Lebens befinden. Manche mehr, andere weniger. Das ist sehr bedauerlich, weil die Fähigkeit zum sexuellen Erleben bei Frauen lebenslang unverändert bleibt Lebe Deine Sexualität

An dieser Stelle kommt die menschliche Intelligenz ins Spiel.

Was Forschung und die pharmazeutische Produktion in den letzten Jahrzehnten hier geschafft hat ist phänomenal, mit dem Ziel, den Frauen in ihrer Not zu helfen.

Wie die  Gewinnung von Hormone aus dem Urin schwangerer Stuten, was nach 50 Jahren heute glücklicherweise der Vergangenheit angehört.

Die Substanzen werden inzwischen aus Pflanzen produziert. Sie sind reich an Phytoöstrogenen und bilden menschliches Östrogen und Progesteron haargenau nach. Sie werden daher als bioidentisch bezeichnet und gleichen die Hormon-Defizite aus, damit haben so gut wie keine Nebenwirkungen

Erwähnenswert ist das wunderbare Buch „Woman on Fire“ der deutsch-amerikanischen Gynäkologin und Wissenschaftlerin Dr. Sheila de Liz. Sie hat Licht in dieses Thema gebracht und vielen Frauen die Angst vor der HRT genommen.http://Wikipedia Dr. Sheila de Liz

Eine weit verbreitete Hormon-Plage ist die Hypothyreose durch einen Mangel am Schilddrüsen-Hormon Thyroxin, welches für den Stoffwechsel verantwortlich ist. Am häufigsten betroffen sind  Frauen ab 50. Auch hier besteht die Behandlung in der Aufstockung der fehlenden Hormonmenge.

Das Trio aus Östrogen, Progesteron und Thyroxin macht letztlich die Musik, die den weiblichen Körper gesund und schön erhält – bis ins hohe Alter.

Hier sind meine Tipps für den optimalen Hormon-Haushalt:

  1. Treibe Sport, um regelmäßig Endorphine (und andere Hormone) zu besitzen.
  2. Verbringe täglich mindestens 1 Stunde draußen, um ausreichend Serotonin am Tag – und abends Melatonin zu haben
  3. Pflege gute Freundschaften und Beziehungen zu Familie, welche für Dopamin sorgen
  4. Nimm Herausforderungen an, um Dir die eine oder andere Adrenalin-Spritze zu verpassen
  5. Prüfe den Level von Thyroxin und der Geschlechts-Hormone, um diese bei Defiziten mit entsprechenden Präparaten anzupassen.

Voilà.

 

Alles, was Du brauchst, findest Du in Dir selbst

Wir wollen gesehen, geliebt und anerkannt werden, gut ankommen.

Natürliche, verständliche und ehrenwerte Bedürfnisse. Denn wir sind soziale Wesen, stark voneinander abhängig. So will es die Natur.

Einerseits spornt es uns an, unsere Persönlichkeit und ihr Erscheinungsbild zu verbessern, anderseits ergeben sich Druck und Zweifel, wenn die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen.

Im Wort „Erwartungen“ steckt das Wort „Warten“, auf jemanden oder etwas, was uns glücklich und zufrieden machen könnte.

Zugleich hat uns die Natur einen eigenen Willen und die Freiheit zur persönlichen Entscheidung gegeben. Das betrifft nicht nur Handlungen, auch unsere Gemütslage.

Die Erwartungen an andere Menschen sind meist selbst angelegte Ketten. Wir haben es in der Hand, sie abzulegen! Wir können sie limitieren und die eigenen Möglichkeiten als „unbegrenzt“ betrachten.

Diese Möglichkeiten umfassen:

  • Stärkung der Eigenliebe, mit allen Facetten Die Macht der Selbstliebe
  • In jedem Moment präsent und ganz bei sich zu sein, ohne das Zepter über eigene Gefühle aus der Hand zu geben
  • Planung individueller Erlebnisse, unabhängig von anderen Personen
  • Schaffung von Rückzugsorten und deren regelmäßiger Besuch
  • Achtung und Pflege des eigenen Körpers
  • Den inneren Dialog positiv ausrichten
  • Lernen loszulassen

Wer mehr auf sein Inneres achtet, dort Erfüllung und Zufriedenheit sucht link, wird von äußeren Einflüssen und anderen Menschen unabhängiger, behält die Kontrolle über die eigene Gefühlswelt. Das hilft besser allein zurecht zu kommen und verleiht mehr Gelassenheit im Alltag.

Hier sind meine 5 Tipps zu mehr Freiheit und Seelenfrieden:

  1. Definiere klar Deine Haupt-Bedürfnisse, am besten schriftlich
  2. Stell Dir jeden Tag die Frage, ob diese Bedürfnisse in Eigenregie erfüllt werden können
  3. Baue täglich schöne Eigenliebe-Rituale ein: Körperpflege, Styling, sexuelle Erlebnisse Lebe Deine Sexualität, selbst gekochtes Essen
  4. Akzeptiere, dass Du nicht „everybody’s darling“ sein kannst und dass dies gut so ist
  5. Schreibe 3 Sätze auf, warum Du Dich selbst besser lieben kannst als jemand anderes, nach dem Motto „I can love me better, than you can!“

Voilà.

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