Loslassen bedeutet Freiheit – warum inneres Loslassen dein Leben verändert

Loslassen bedeutet Freiheit. Doch genau das fällt uns oft am schwersten: alte Gedanken, Erwartungen, Verletzungen oder Menschen wirklich gehen zu lassen. Wer lernt, emotional loszulassen, schafft Raum für Leichtigkeit, Klarheit und innere Ruhe.

Auch in der Psychologie gilt Loslassen als wichtiger Schritt für emotionale Freiheit.  Laut Psychologie Heute kann das Loslassen alter Ziele die psychische Freiheit und innere Ruhe fördern.

Warum es uns so schwerfällt loszulassen

Das hängt mit mehreren Faktoren zusammen, die uns unbewusst daran hindern.

Wir sind zunächst auf die Zustimmung unserer Umgebung angewiesen, weil wir in Harmonie mit unserer Umwelt leben wollen.

Jede Auseinandersetzung mit Menschen, besonders wenn sie uns nahestehen, kostet Kraft und Energie. Deshalb versuchen wir das zu vermeiden, in der Hoffnung einen geeigneten Kompromiss zu finden.

Wir halten außerdem an unseren Gewohnheiten fest, auch an unseren Ängsten, weil sie vertraut sind und automatisch funktionieren. Denn unser Gehirn will nichts anderes, als die gewohnten Pfade zu gehen, möglichst ohne Anstrengung! So erziehst du dein Gehirn

Warum Loslassen bedeutet Freiheit

Nicht loslassen können hält uns gefangen, in abgesteckten Revieren und Verhaltensmustern. In der Konsequenz bedeutet es – Stillstand.

Doch das Leben ist nichts anderes, als ständige Veränderung und verlangt nach Anpassungen in allen Richtungen. Nur wenn wir flexibel genug sind, nicht überall festkleben bleiben, ist die Chance da, mit dem Leben mitzugehen.

Loszulassen bedeutet Freiheit, weil du aufhörst, innerlich gegen das Leben zu kämpfen. Du bist bereit, das Gewohnte zu verlassen und neue Wege zu beschreiten. Das ist eine wahre Frischzellenkur für den Geist und die eigene Geschichte!

Wenn wir den Ballast erkennen und bereit sind, ihn abzuwerfen, fühlen wir uns leichter und unbeschwert. Es ähnelt dem Gefühl, einen schweren Koffer nach langem Tragen endlich abgestellt zu haben. Das legt ungeahnte Kräfte frei: Für die Schöpfung, für die Erneuerung.

Wie du innerlich loslassen kannst
  • Schreib genau auf, was Du gerne verändern möchtest
  • Welche Vor- und Nachteile entstehen, wenn Du das machst
  • Worauf würdest Du gerne verzichten
  • Was hält Dich an der momentanen Situation fest
  • Was solltest du gezielt loslassen, um die Situation zu verändern
  • An welchen Menschen hältst Du Dich fest, die Dir eigentlich nicht guttun
  • Entwerfe einen Monatsplan, was Du nach und nach loslassen kannst

Voilà!

 

 

 

Was heißt es, richtig zu lieben?

Heute ist Heiligabend. Im christlichen Glauben ist es ein Fest der Besinnung, Versöhnung und der Liebe.

Der Mensch kann ohne Liebe nicht existieren. Nach den Grundbedürfnissen und dem Bedürfnis nach Sicherheit, ist das nach Liebe eines der wichtigsten.

Aber was bedeutet es, jemanden oder etwas zu lieben? Das ist eine der schwierigsten Fragen, und zieht weitere nach sich.

Sollten wir unsere Liebe an Bedingungen knüpfen?  Was sind wir bereit zu geben? An welcher Stelle kommt die Selbstliebe?

Meine Antworten lassen sich am besten aus einer Perspektive der Balance betrachten.

Meine Meinung ist: wir sollten unsere Liebe an Bedingungen knüpfen, denn sie kostbar ist. Ausgenommen ist die hingebungsvolle und bedingungslose Liebe zu den eigenen Kindern.

Wenn wir lieben, sollten wir bereit sein, viel zu geben, denn alles kommt zu uns zurück. Wenn es nicht zurückkommt, sollten wir es lassen.

Dabei sehe ich die Selbstliebe an erster Stelle. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern ist ein Teil der Selbstfürsorge und des Grundsteins für die Fähigkeit, auch andere Menschen lieben zu können. Die Macht der Selbstliebe 

Die Liebe hat eine zweite Seite – die Seite des „geliebt werden“.  Hier ist die richtige Balance besonders wichtig. Denn im Bemühen, ständig Dinge zu tun, um möglichst lange und innig geliebt zu werden, verlieren wir viel Energie und fühlen uns ausgebrannt.

Eine der wichtigen Grundlagen für gelungene Beziehungen ist, das Gefühl zu haben, um seiner selbst willen geliebt zu werden. Ohne dafür etwas Besonderes leisten zu müssen. Das bedeutet aber nicht, an sich selbst und an den Beziehungen nicht zu arbeiten.

Hier sind meine Tipps für die Liebe:
  • liebe dich selbst und sorge gut für dich. Denn nur dann kannst du die Liebe weitergeben
  • schau genau hin, wem du deine Liebe gibst und wie sie behandelt wird
  • gehe sorgsam mit deinen Liebes-Ressourcen um, denn sie sind nicht endlos
  • entscheide dich bewusst, zu lieben oder nicht. Ja, das ist schwer, aber machbar
  • wenn du dich für die Liebe entschieden hast, dann liebe vom ganzen Herzen, und denke nicht darüber nach
  •  kleine Liebesgesten bewirken viel mehr als viele Worte, wenn du deine Beziehungen halten willst.

Voilá!

 

 

Alles, was Du brauchst, findest Du in Dir selbst

Wir wollen gesehen, geliebt und anerkannt werden, gut ankommen.

Natürliche, verständliche und ehrenwerte Bedürfnisse. Denn wir sind soziale Wesen, stark voneinander abhängig. So will es die Natur.

Einerseits spornt es uns an, unsere Persönlichkeit und ihr Erscheinungsbild zu verbessern, anderseits ergeben sich Druck und Zweifel, wenn die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen.

Im Wort „Erwartungen“ steckt das Wort „Warten“, auf jemanden oder etwas, was uns glücklich und zufrieden machen könnte.

Zugleich hat uns die Natur einen eigenen Willen und die Freiheit zur persönlichen Entscheidung gegeben. Das betrifft nicht nur Handlungen, auch unsere Gemütslage.

Die Erwartungen an andere Menschen sind meist selbst angelegte Ketten. Wir haben es in der Hand, sie abzulegen! Wir können sie limitieren und die eigenen Möglichkeiten als „unbegrenzt“ betrachten.

Diese Möglichkeiten umfassen:

  • Stärkung der Eigenliebe, mit allen Facetten Die Macht der Selbstliebe
  • In jedem Moment präsent und ganz bei sich zu sein, ohne das Zepter über eigene Gefühle aus der Hand zu geben
  • Planung individueller Erlebnisse, unabhängig von anderen Personen
  • Schaffung von Rückzugsorten und deren regelmäßiger Besuch
  • Achtung und Pflege des eigenen Körpers
  • Den inneren Dialog positiv ausrichten
  • Lernen loszulassen

Wer mehr auf sein Inneres achtet, dort Erfüllung und Zufriedenheit sucht link, wird von äußeren Einflüssen und anderen Menschen unabhängiger, behält die Kontrolle über die eigene Gefühlswelt. Das hilft besser allein zurecht zu kommen und verleiht mehr Gelassenheit im Alltag.

Hier sind meine 5 Tipps zu mehr Freiheit und Seelenfrieden:

  1. Definiere klar Deine Haupt-Bedürfnisse, am besten schriftlich
  2. Stell Dir jeden Tag die Frage, ob diese Bedürfnisse in Eigenregie erfüllt werden können
  3. Baue täglich schöne Eigenliebe-Rituale ein: Körperpflege, Styling, sexuelle Erlebnisse Lebe Deine Sexualität, selbst gekochtes Essen
  4. Akzeptiere, dass Du nicht „everybody’s darling“ sein kannst und dass dies gut so ist
  5. Schreibe 3 Sätze auf, warum Du Dich selbst besser lieben kannst als jemand anderes, nach dem Motto „I can love me better, than you can!“

Voilà.

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